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Kreissparkasse Ahrweiler

Portal „Zeugnisse jüdischen Lebens“

Aus AW-Wiki
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Buchcover: Hans Warnecke (Hg.): Zeugnisse jüdischen Lebens im Kreis Ahrweiler, Bad Neuenahr-Ahrweiler 1998.
Die ehemalige Synagoge Bad Neuenahr - Foto aus dem Jahr 1908.
Die ehemalige Synagoge Niederzissen
Cover einer Veröffentlichung von Matthias Bertram aus Dernau

Das Portal "Zeugnisse jüdischen Lebens" bündelt Informationen zu diesem Thema. Etwa 240 Juden, die nach 1933 im Kreis Ahrweiler lebten, wurden Opfer des Holocaust.


Fragmente

Remagen

Die Katholische Pfarreiengemeinschaft Remagen bereitet im November 2012 eine Ausstellung gegen das Vergessen mit dem Titel „Mitbürger unter Vorbehalt – Remagener Juden zwischen Anerkennung und Vernichtung“ vor. Anliegen der Ausstellung ist es, am Beispiel der kleinen jüdischen Gemeinde Remagens den wechselhaften Schicksalsweg der deutschen Juden nachzuzeichnen. Die Exposition, die durch das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ und den zugehörigen Lokalen Aktionsplan (LAP) gefördert, soll am 10. November 2013 im Künstlerforum der Villa Heros eröffnet werden. Die Kirchengemeinde sammelt dazu Berichte, Fotografien, Briefe und geschäftliche Unterlagen von Remagenern und den Bewohnern seiner Ortsteile, die sie von ihren ehemaligen jüdischen Klassenkameraden, Schulfreunden, Geschäftspartnern oder Nachbarn besitzen. Auch werden für die Ausstellung Haushaltsgegenstände oder Möbel aus ehemaligen jüdischen Häusern gesucht.[1]

Erich und Michael Schmitz hatten bereits 1988 eine Ausstellung zur Erinnerung an die jüdische Bevölkerung Remagens im katholischen Pfarrheim veranstaltet. 1989 gründete sich Ökumenische Arbeitskreis "Mahnmal Synagoge" Remagen mit dem Ziel, das Mahnmal Synagoge Remagen zu errichten.

Auf Initiative des Arbeitskreises "Stolpersteine" Remagen verlegte der Künstler Gunter Demnig im Dezember 2008 Stolpersteine vor Wohn- und Geschäftshäusern der während der Nazizeit ermordeten Remagener Juden. In den vergangenen Jahren entwickelte sich zudem eine rege Forschungstätigkeit, die in einigen Publikationen zur jüdischen Geschichte Remagens und zur Geschichte einzelner jüdischer Familien mündete.

Gemeinde Grafschaft

Der Gemeinderat Grafschaft beschloss im September 2013 einmütig, an der Fassade des Rathauses der Gemeinde Grafschaft in Ringen eine Holocaust-Gedenktafel mit den Namen sämtlicher während der Nazi-Diktatur deportierten Bewohner der Grafschaft anbringen zu lassen.[2]

Weitere Bilder

Video

Siehe auch

Mediografie

Weblinks

Fußnoten

  1. Quelle: Rhein-Zeitung vom 29. November 2012
  2. Quellen: General-Anzeiger vom 13. September 2013 und Victor Francke: Rathaus in Grafschaft: Gedenktafel soll an Opfer der Gewaltherrschaft erinnern, general-anzeiger-bonn.de vom 6. November 2013
  3. Quelle: Hans-Willi Kempenich: 328 Seiten zeichnen Bild jüdischer Heimatgeschichte – Gäste aus aller Welt reisen zur Vorstellung am Sonntag an, in: Rhein-Zeitung vom 10. September 2017